Umgang mit COVID-19

Dort wo noch gearbeitet werden kann herrschen von Homeoffice und Kommunikation bis hin zu Mail und Videokonferenzen vor. Viele merken wie einschränkend das ist und wie schnell Missverständnisse entstehen, die es in einer face-to-face Kommunikation nicht gäbe. Das führt oft zu falschen Handlungen und Entscheidungen.

Schließlich ist das Ergebnis von zu viel Isolation die Alleinherrschaft.

Mit der Leitfigur 7.7+ hat man eine klare Grundlage für richtiges und sinnvolles Verhalten. Einen Kompass dafür, wie man mit der Krise umgeht und sich und andere für die Zeit nach der Krise richtig aufstellt. Was 7.7+ vorgibt ist die Ausrichtung an den drei Dimensionen: WERTE, MENSCH. ERGEBNISSE.

Nach den einschlägigen wissenschaftlichen Untersuchungen ist Vertrauen der wichtigste Wert, nicht nur allgemein in der Gesellschaft, sondern auch und vor allem in den Firmen und Organisationen. Vertrauen muss man schenken. In Zeiten von Fake-News und Opportunismus kann man Vertrauen aber auch entziehen.

Die Menschenorientierung von 7.7+ kann helfen, Isolation zu überwinden und Alleinherrschaft zu beenden. Aktive Menschen nutzen die Zeit, um eventuell das Haus zu renovieren, den Garten neu zu bepflanzen, die Garage, den Keller oder den Speicher aufzuräumen. Das sind Aktivitäten in Isolation.

Besser wäre es, Mitarbeiter und Kollegen (durchaus auch Vorgesetzte) aufzufordern, über die Zeit nach der Krise nachzudenken und Vorschläge zu machen. Wie können wir uns schon jetzt darauf vorbereiten? Was wollen wir tun, wenn es wieder losgeht? Was wollen wir in Zukunft vielleicht anders, besser machen?

Was muss im Job gemacht werden?

Man kann Diskussion dazu initiieren, um Vorschläge bitten und Vorschläge gemeinsam auf Umsetzungsmöglichkeiten überprüfen. Was könnte scheitern? Welche Hindernisse könnten auftreten? Wie können die Hindernisse überwunden werden?

Damit bleibt Teamarbeit erhalten und die spätere Umsetzung wird erheblich erleichtert, wie ein gemeinsames Verständnis bereits während der Krise hergestellt wurde. Dies entspricht auch der Ergebnisorientierung, der dritten Dimension im Synercube Modell.

Die Werte werden auch durch die Krise nicht ersetzt oder verändert. Vertrauen, Transparenz, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit gelten weiter.

Die Einbeziehung von Menschen in die Prozesse, die Chance der Beteiligung und des eigenverantwortlichen Handelns werden ebenfalls weiter bestehen.

Die Organisationen werden auf Dauer nur überleben, wenn sie aus eigenem Antrieb erfolgreich sind. Ein Ausruhen und Warten auf andere verhindert Kreativität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.